Greenville Wissen rund ums Holzhaus

Holzrahmenbaueinfach erklärt.

Was ist Holzrahmenbau, wie ist eine Wand in dieser Bauweise aufgebaut und wie unterscheidet sie sich von anderen Holzbauweisen? Wir erklären Ihnen diesen Begriff verständlich und auf den Punkt.

Aufbau

Wie ist eine Wand im Holzrahmenbau aufgebaut?

Das Gerüst jeder Wand besteht aus wenigen Bauteilen: einer waagerechten Schwelle unten, einem waagerechten Rähm oben und dazwischen senkrechten Ständern. Die Ständer stehen in einem gleichmäßigen Abstand, meist 62,5 cm von Mitte zu Mitte.

Auf den Rahmen wird eine Beplankung aus Holzwerkstoff- oder Gipsfaserplatten fest aufgebracht. Sie macht die Wand steif und sorgt für die Aussteifung des Hauses. In die Felder zwischen den Ständern kommt die Wärmedämmung.

Weil die Dämmung in der Wand liegt und nicht davor, bleiben die Wände schlank. Bei gleicher Außenfläche gewinnen Sie so Wohnfläche gegenüber einer dicken gemauerten Wand mit vorgesetzter Dämmung.

Gut zu wissen

Werden die Wände als fertige Elemente im Werk gebaut, spricht man auch von Holztafelbau. Fenster, Dämmung und Fassade können dann schon eingebaut sein, wenn die Wand auf die Baustelle kommt.

Technische Illustration

Wandelement im Holzrahmenbau

Wandelement im Holzrahmenbau Vorderansicht eines Wandelements. Unten liegt die Schwelle, oben das Rähm, dazwischen stehen fünf senkrechte Ständer. Links sind die Felder grau mit Dämmung gefüllt, rechts ist der Rahmen mit einer roten Beplankung verkleidet. Eine Maßlinie zeigt den Ständerabstand von meist 62,5 cm. Rähm Dämmung Ständer Beplankung Schwelle meist 62,5 cm
Beplankung Holzrahmen Dämmung
Vereinfachte Ansicht eines Wandelements: Der Holzrahmen wird gedämmt und mit Platten beplankt. Fenster, Installationsebene und Fassade sind nicht dargestellt. Nicht maßstabsgetreu.
Holzbauweisen

Wie unterscheidet sich der Holzrahmenbau von anderen Holzbauweisen?

Holzhaus ist nicht gleich Holzhaus. Je nachdem, wie die Wände tragen, unterscheidet man mehrere Bauweisen:

  • Holzrahmenbau: viele schlanke Ständer in engem Abstand, beplankt und gedämmt; die ganze Wand trägt
  • Holztafelbau: Holzrahmenbau mit Wandelementen, die im Werk vorgefertigt werden
  • Holzständer- oder Skelettbau: wenige kräftige Stützen und Träger tragen das Haus, die Wände dazwischen sind nur ausgefacht
  • Blockbau: Wände aus waagerecht aufeinandergeschichteten Stämmen oder Bohlen
  • Fachwerk: sichtbares Tragwerk aus Balken, die Felder dazwischen sind ausgemauert oder verputzt
Herkunft

Typisch für Nordamerika und Skandinavien

In den USA ist der Holzrahmenbau die übliche Bauweise für Einfamilienhäuser. Auch in Skandinavien hat das Bauen mit Holz eine lange Tradition.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Holzrahmenbau heute eine der wichtigsten Holzbauweisen für Wohnhäuser – auch wenn hier nach wie vor mehr massiv gebaut wird.

Greenville-Holzhaus im Bau mit eingerüsteten Holzwänden, Fenstern und den Rahmenbindern des Dachs
Ein Greenville-Haus im Rohbau: Die Wände stehen, darauf werden die Rahmenbinder des Dachs montiert.
Die Greenville-Bauweise

Warum Greenville in Holzrahmenbauweise baut

Greenville hat sich auf die Holzrahmenbauweise spezialisiert. Mit ihr lassen sich die filigranen Details unserer Häuser am besten umsetzen – vom viktorianischen Stil bis zum Schwedenhaus. Preis und Leistung stehen in einem ausgewogenen Verhältnis.

Die Elemente unserer Häuser werden in der Manufaktur vorgefertigt, kommen gut verpackt auf die Baustelle und werden dort direkt aus dem LKW verbaut. Je nach Größe des Hauses rechnen wir ab dem Tag der Anlieferung 2 bis 3 Tage für die Fertigstellung des Rohbaus.

Den Innenausbau können Bauherren teilweise selbst übernehmen. Dani hat ihr Schwedenhaus in Tirol in Holzrahmenkonstruktion gebaut – mit rund 100.000 € Eigenleistung.