Cape Codeinfach erklärt.
Was ist ein Cape-Cod-Haus, woran erkennen Sie es und was verbindet es mit dem New-England-Stil? Wir erklären Ihnen diesen Begriff verständlich und auf den Punkt.
Woran erkennt man ein Cape-Cod-Haus?
Das klassische Cape-Cod-Haus ist eineinhalbgeschossig: Über dem Erdgeschoss liegt ein Dachraum unter einem steilen Satteldach, dessen Giebel zu den Seiten zeigen. Die Traufe sitzt tief, direkt über den Fenstern, und das Dach steht kaum über.
Die Fassade ist symmetrisch und schlicht: eine Tür in der Mitte, links und rechts gleichmäßig verteilte Sprossenfenster, kaum Verzierungen. Verkleidet ist das Haus mit Holzschindeln oder waagerechten Holzbrettern. Der große Schornstein in der Mitte heizte früher alle Räume.
Spätere Cape-Cod-Häuser bekamen oft Gauben im Dach und Fensterläden. So wurde der Dachraum besser bewohnbar.
Viele Cape-Cod-Häuser wurden zunächst kleiner gebaut und später erweitert. Man unterscheidet deshalb das halbe, das Dreiviertel- und das ganze Cape – je nachdem, wie viele Fenster neben der Tür liegen.
Halbes, Dreiviertel- und ganzes Cape
Woher kommt das Cape-Cod-Haus?
Die ersten Cape-Cod-Häuser bauten englische Siedler im späten 17. Jahrhundert an der Küste Neuenglands. Die niedrigen, kompakten Holzhäuser mit steilem Dach hielten den stürmischen Wintern stand und ließen sich mit einem einzigen Kamin heizen.
Den Namen prägte Timothy Dwight, Präsident der Yale-Universität. Er reiste um 1800 über Cape Cod und beschrieb die typischen Häuser dort als „Cape Cod houses“.
Vom Siedlerhaus zum Klassiker
In den 1930er-Jahren wurde der Stil in den USA wiederentdeckt. Bis in die Nachkriegszeit gehörte das Cape-Cod-Haus zu den am häufigsten gebauten Einfamilienhäusern, oft mit Gauben und Fensterläden.
Bis heute gilt es als Inbegriff des gemütlichen amerikanischen Häuschens.
Cape Cod und der New-England-Stil
Das Cape-Cod-Haus ist eine der Urformen des New-England-Stils, den wir für unsere Bauherren umsetzen. Vielleicht kennen Sie diesen Stil von Reisen nach Cape Cod, Nantucket oder Maine.
Viele seiner Merkmale finden Sie auch in unseren Häusern wieder: steile Satteldächer, eine klare Symmetrie mit mittigem Eingang und waagerechte Holzfassaden in hellen Farben. Dazu kommen Elemente, die sich in Neuengland später entwickelt haben, etwa großzügige Porches oder eine Kathedraldecke.