Die Tischlerfreude im Eingangsbereich - Zierkonsolen aus Holz verleihen dem GREENVILLE Haus den typischen Schwedenromantik-Look
Ein Stück Holzverzierung fürs Haus ist ein Geschenk, das bleibt. Es sitzt dauerhaft am Giebel, an der Veranda oder am Vordach – ob zum Einzug, zum Richtfest oder zu Weihnachten. Im GREENVILLE Store gibt es Zierkonsolen ab 42 €, Zierfüllungen für den Giebel ab 142 € und Ziergiebel ab 290 €. Wer sich nicht festlegen möchte, verschenkt einen Gutschein über 150, 300 oder 500 €. Die beschenkte Person sucht sich Muster und Grösse dann selbst aus.
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Geschenk zum Einzug und Hausbau: drei Ideen mit Preisspanne
Du musst dich nicht festlegen. Mit dem GREENVILLE Gutschein überlässt du der beschenkten Person die Wahl: Muster, Grösse und die Stelle am Haus. So passt das Geschenk garantiert zum Haus – zum Einzug, zum Richtfest oder zu Weihnachten.
Zierkonsolen – ab 42 € pro Stück. Die Winkel an Verandapfosten und Vordach, aus massiver Kiefer oder Birke, acht Modelle. Das kleine Geschenk für alle mit Veranda oder Vordach. Dazu passt ein Gutschein über 150 € – das ist der Mindestbestellwert für Tischlerdetails.
Zierfüllung für den Giebel – ab 142 € pro Dreieck. Das Dreieck zwischen den Balken, am Giebel, am Vordach oder an der Veranda, sieben Muster. Dazu passt ein Gutschein über 300 €.
Ziergiebel – ab 290 € bei 100 cm Breite, erhältlich bis 400 cm. Das gesägte Ornament direkt am Dachfirst, zwölf Muster – das grosse Geschenk. Dazu passt ein Gutschein über 300 € oder 500 € – mit 500 € reicht es für den Ziergiebel und noch für passende Zierkonsolen.
Auch für Bauherren in der Planung ist das ein Geschenk, das bleibt: Der Gutschein zum Richtfest oder Einzug wird eingelöst, sobald die Fassade steht.
Gutschein und Weihnachtsaktion: Ein Geschenk, das am Giebel hängt oder den Eingangsbereich schmückt
Mit einem GREENVILLE Gutschein verschenkst du ein Stück Tischlerfreude. An deine Eltern, die seit Jahrzehnten im selben Holzhaus wohnen. An Freunde, die gerade eingezogen sind. Oder an dich selbst. Eingelöst wird er dann, wenn es passt.
Ein Ziergiebel verleiht jedem Holzhaus die besondere Schwedenromantik
Haus in Schweden: Ein Eingang mit Weihnachtskranz und Zierkonsolen am Vordach – So könnte es aussehen, der romantischer Weihnachtstraum.
Und der Winter passt gut. Jetzt misst man in Ruhe aus, sucht das Muster aus, bestellt. Und im Frühjahr kommen die Teile an den Giebel.
Den Gutschein gibt es im Store mit einer persönlichen Grusskarte.
Mehr zum Thema: Snickarglädje-Ratgeber · Alle Tischlerdetails
Snickarglädje: Wie Schwedens Tischlerfreude um die Welt kam
Snickarglädje – schwedisch für „Tischlerfreude“ – ist der gesägte Holzschmuck an Giebeln, Veranden und Traufen, der Skandinavien zwischen etwa 1850 und 1910 prägte. Sein Vorbild war der Schweizerstil, den ausländische Architekten zeichneten und bauten, bevor man ihn in der Schweiz selbst kannte. Mit den schwedischen Auswanderern kam die Freude am Verzieren schliesslich nach Amerika. Heute bauen wir sie an unsere Holzhäuser – und als Ziergiebel, Zierfüllung oder Zierkonsole lässt sie sich auch an ein Haus bringen, das schon steht.
Gesägte Giebelbretter, gedrechselte Verandapfosten, verzierte Traufen. Was heute nach Schwedenromantik aussieht, war damals hochmodern. Und die Geschichte dahinter ist eine Weltreise.
Eine kurze Geschichte
Möglich wurde der Stil durch die Industrialisierung. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts lieferten Dampf- und Wassersägewerke Bretter und Leisten günstig und in Menge. Musterbücher wie die von Charles Emil Löfvenskiöld zeigten Bauherren, wie ein schönes und zugleich praktisches Haus aussieht.
So bekamen plötzlich nicht nur Villen, sondern auch Bahnhöfe, Kurhäuser, Sommerhäuser und sogar Scheunen ihre Zierbretter. Die eigentliche Zier entstand oft trotzdem von Hand, mit Laubsäge und Bohrer. Deshalb gleicht kaum ein Giebel dem anderen.
Detailausschnitt Holzverzierung neben den Fenstern
Schwedenvilla mit Snickarglädje an Giebel, Balkon und Fenstern ·
Nach 1900 kippte der Geschmack. Der Jugendstil und später der Funktionalismus forderten glatte Flächen, und viele Häuser verloren damit ihren Schmuck. Erst seit einigen Jahrzehnten wird Snickarglädje wieder geschätzt. In unseren Häusern hat sie längst wieder ihren Platz.
Wer hat’s erfunden?
Das formale Vorbild der Snickarglädje war der Schweizerstil: flaches Satteldach, weiter Dachüberstand, Balkone und Laubengänge mit gesägten Geländern. Der Name klingt nach Alpen. Die Geschichte ist jedoch überraschender.
Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert reisten Architekten aus Amerika, England, Frankreich und Deutschland durch die Schweiz und zeichneten die Bauernhäuser. Der Brite Peter Frederick Robinson baute schon 1826 ein „Swiss Cottage“ im walisischen Swansea. Der ETH-Forscher Daniel Stockhammer kommt zum Schluss: Der Schweizerstil existierte im Ausland, bevor man ihn in der Schweiz kannte.
Erst danach kam der Stil in die Schweiz zurück – etwa 1840 mit dem Kurhaus auf dem Uetliberg in Zürich. Der deutsche ETH-Professor Ernst Georg Gladbach machte das Chalet mit seinen Studien zur nationalen Ikone. Von dort trat es seinen Weg durch Europa an, bis nach Norwegen und Schweden.
Angekommen in Schweden: rote Holzfassade, weisser Vorbau, gesägte Zier am Giebel
Hunger, Auswanderung und ein Wiedersehen in Amerika
1867 war in Schweden ein Katastrophenjahr. Frühling und Sommer waren ungewöhnlich kalt, im Folgejahr kam die Dürre. Die Hungersnot von 1867 bis 1869 war die letzte in Schweden – und sie öffnete die Schleusen für die grosse Auswanderung. Rund 1,2 Millionen Schweden gingen nach Amerika, die meisten waren Bauern.
Sie nahmen mit, was sie konnten: ihr Handwerk, ihre Erfahrung mit Holz, ihre Freude am Verzieren. Viele arbeiteten in Amerika als Zimmerleute und Bauarbeiter.
Dort trafen sie auf etwas Vertrautes. In Chicago war schon in den 1830er-Jahren die leichte Rahmenbauweise entstanden, der sogenannte Balloon Frame: ein Gerüst aus dünnen, maschinell gesägten Latten, einfach zusammengenagelt. Diese Bauweise machte Erker, Giebel und Veranden plötzlich billig – und damit auch den Holzschmuck, den die Amerikaner „Gingerbread“ nannten.
Gingerbread in Ferndale, Kalifornien: Zierbretter in jedem Giebel, über jedem Fenster
Die Schweden haben den Rahmenbau also nicht erfunden und auch nicht exportiert. Sie fanden in Amerika eine verwandte Bautradition vor, die aus denselben Wurzeln wuchs: viel Wald, neue Sägewerke, Freude an Holz. Ihr Handwerk passte perfekt hinein.
Die Adirondacks: Schweizerstil in der Wildnis
Wie weit der Schweizerstil reiste, zeigen die Adirondack Mountains im Norden des Bundesstaates New York. Ab 1877 baute William West Durant am Raquette Lake die ersten sogenannten Great Camps – Sommerresidenzen für reiche Familien wie die Vanderbilts.
Blockhaus, Steinkamin, Gauben mit grünen Giebeln – ein Camp in den Adirondacks.
Steiles Dach, Holzschindeln, Giebelgauben: ein Bootshaus direkt am See.
Durant war kein ausgebildeter Architekt. Er mischte Blockhaus, englische Landhäuser und vor allem den Schweizer Chalet-Stil. Die Geländer machte er aus ungeschälten Ästen, Wände und Decken verkleidete er mit Birkenrinde, Giebel und Veranden verzierte er nach Schweizer Vorbild.
Daraus wurde der Adirondack-Stil, der später Lodges in vielen amerikanischen Nationalparks prägte. Eine Idee aus englischen und deutschen Zeichenmappen, über die Schweiz und Skandinavien bis in die amerikanische Wildnis – das ist Snickarglädje als Weltreise.
Holzhaus mit Veranda in Old Forge, mitten in den Adirondacks
Der Schweizerstil wurde im Ausland erfunden, in Schweden zur Snickarglädje und in Amerika zum Gingerbread. Drei Namen – eine Freude am Holz.
Warum wir diese Tradition weiterbauen
Bei GREENVILLE planen und bauen wir Holzhäuser im Neuengland-Stil. Und wir haben die alte Tischlerfreude ganz bewusst aufgenommen: Zierbretter am Giebel, gedrechselte Pfosten an der Veranda, verzierte Traufen und Fensterrahmungen. Wir bauen sie gerne an unsere Häuser, weil sie einem Holzhaus etwas geben, das kein Fertigteil ersetzen kann.
Dabei gilt für uns dieselbe Regel wie für die Baumeister von 1890:
Zier ist kein Aufkleber.
Ein Zierbrett aus dem Baumarkt an einer beliebigen Fassade macht noch keine Snickarglädje. Dachüberstand, Proportionen, Fassade und Verzierung müssen zusammenpassen – sonst wird es Kitsch. Wie man Veranda, Giebel und Konsolen kombiniert, zeige ich dir in einem eigenen Beitrag.
Ein GREENVILLE Haus mit Zierkonsolen im Eingangsbereich
Snickarglädje für ein Haus, das schon steht
Viele, die nach Giebelverzierungen fragen, bauen gar nicht neu. Sie wohnen längst in ihrem Holzhaus – und merken, dass dem Haus noch etwas fehlt. Welche Elemente das sind und was sie kosten, steht oben bei den Geschenkideen.
Zierkonsole unter dem Vordach, gesägte Verdachung über dem Eingangsbereich– Details, die sich auch nachträglich anbringen lassen.
Jedes Teil wird auf deine Masse gefertigt. Standardmodelle sind in etwa zwei bis drei Wochen bei dir, Massanfertigungen in bis zu vier Wochen.
Bevor du bestellst, schau dir deinen Dachüberstand und deine Dachneigung an. Wie du den Dachwinkel misst und welche Grösse zu deinem Haus passt, habe ich dir in unserem Ratgeber aufgeschrieben: Snickarglädje: Schwedische Holzdetails für Häuser mit Seele. Mehr zu Grösse und Dachwinkel findest du auch unter Giebelverzierungen aus Holz.
Und wenn du unsicher bist: Schick uns Masse und ein Foto deines Giebels. Wir rechnen mit.
→ Alle Tischlerdetails im Store ansehen
Wenn du gerade dein Haus planst
Dann sprich die Tischlerfreude früh an. Nicht erst, wenn die Fassade steht.
Wer bei uns baut, entscheidet selbst, wie viel Tischlerfreude sein Haus bekommt. Vom dezenten Giebelbrett bis zur voll verzierten Veranda ist alles möglich. Wichtig ist nur, dass es zum Haus passt.
Gratis Erstgespräch buchen
Du planst selbst im neuen Jahr zu bauen? Ein Holzhaus im typischen Schwedenhaus Stil? Dann lass uns darüber reden. Persönlich und unverbindlich.
Nächster Schritt
Unverbindlich & persönlich – lern uns kennen.
Snickarglädje - die Tischlerfreue zu Weihnachten verschenken
Das Video dazu gibt es bereits schon diesen Sonntag um 11 Uhr auf YouTube. Pünktlich zum Auftakt ins Weihnachts-Shopping kannst du dich hier inspirieren lassen und schau gern danach bei uns im Shop vorbei.
Häufige Fragen zu Giebelverzierungen und Zierkonsolen (FAQ)
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Etwas, das bleibt: ein Stück Holzschmuck fürs Haus. Im GREENVILLE Store gibt es Zierkonsolen ab 42 €, Zierfüllungen für den Giebel ab 142 € und Ziergiebel ab 290 €. Wer nicht weiss, welches Muster passt, verschenkt einen Gutschein über 150, 300 oder 500 € und lässt die beschenkte Person selbst wählen.
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Ja, mit einem GREENVILLE Gutschein aus dem Store. Die beschenkte Person sucht sich ihr Muster dann selbst aus und bestellt passend zu ihrem Haus.
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Standardmodelle sind in etwa zwei bis drei Wochen bei dir, Massanfertigungen in bis zu vier Wochen. Für alle Tischlerdetails gilt ein Mindestbestellwert von 150 €, der sich aus mehreren Artikeln der Kategorie zusammensetzen kann.
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Snickarglädje entstand in Skandinavien zwischen etwa 1850 und 1910, als Dampf- und Wassersägewerke Bretter und Leisten günstig machten. Vorbild war der Schweizerstil mit weitem Dachüberstand und gesägten Geländern. Schwedische Auswanderer nahmen die Freude am Verzieren später mit nach Amerika, wo ähnlicher Holzschmuck „Gingerbread“ hiess.
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Der Schweizerstil war das formale Vorbild. Erfunden haben ihn allerdings ausländische Architekten, die im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert Schweizer Bauernhäuser zeichneten. Erst danach kam der Stil in die Schweiz zurück und von dort über Europa bis nach Norwegen und Schweden.
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So nannten die Amerikaner den gesägten Holzschmuck an Giebeln, Erkern und Veranden. Möglich wurde er durch die leichte Rahmenbauweise, den Balloon Frame, die in den 1830er-Jahren in Chicago entstand.
Quellen: The Local · Schweizerisches Nationalmuseum · Encyclopedia of Romantic Nationalism · Wikipedia · Oregon Encyclopedia · Chicago Public Library · Experience Our Adirondacks · Hamilton College · National Park Service